Dialogworkshop in der Garten Tulln

12.06.2026

Dialogworkshop in der Garten Tulln .Hanna Hochradl

Im Zuge des Forschungsprojektes ROBR-HW24 fand ein Dialogworkshop mit der Planungspraxis in Tulln statt.

Am 11. Juni 2026 fand in der Garten Tulln, in den Räumlichkeiten der LEADER Region Donau NÖ-Mitte, ein Dialogworkshop im Rahmen des von StartClim geförderten Forschungsprojekts „Raumordnungs- und baurechtliche Analyse zum Hochwasser 2024 in Niederösterreich“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Forschungsbereich Bodenpolitik und Bodenmanagement gemeinsam mit dem Büro Dr. Paula.

Der Workshop bildet einen wesentlichen Bestandteil des Forschungsprojekts. Ziel war es, Einblicke in die Herausforderungen von Gemeinden, Regionen und der Planungspraxis im Umgang mit Hochwasserereignissen zu gewinnen.

Nach einer Einführung durch Barbara Steinbrunner,  gab Prof. Arthur Kanonier, einen fachlichen Input zu den rechtlichen Grundlagen. Anschließend wurden erste Ergebnisse aus der GIS-Analyse präsentiert. Ergänzend dazu berichteten Marion Török, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Zwentendorf an der Donau, und Bernhard Heinl, Bürgermeister der Marktgemeinde Michelhausen, von den Herausforderungen ihrer Gemeinden im Zusammenhang mit dem Hochwasserereignis 2024.

Weitere Einblicke kamen von den KLAR!-Regionen Wagram und Tullnerfeld Ost: Stefan Czamutzian und Rupert Wychera, schilderten ihre Erfahrungen sowie die daraus abgeleiteten Konsequenzen nach dem Hochwasser. Zum Abschluss des Vortragsteils stellte Kerstin Radakovitz, von LEADER Donau NÖ-Mitte das Projekt „Wasser – Fluch und Segen“ vor.

Aufbauend auf diesen Beiträgen leitete Esther Böhm, vom Büro Dr. Paula in den Workshopteil über. Dabei wurden zentrale Problemstellungen, Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze aus unterschiedlichen Akteur:innenperspektiven diskutiert. Der Austausch lieferte wertvolle Hinweise für die weitere Bearbeitung des Forschungsprojekts und machte deutlich, wie wichtig eine enge Verbindung von wissenschaftlicher Analyse, kommunaler Praxis und rechtlichen Rahmenbedingungen ist.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmer:innen für ihr großes Interesse, ihre eingebrachten Erfahrungen und die spannenden Diskussionen.

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